Genießen Sie es, Ihren neuen Adelstitel als Namenszusatz auf Ihren Visitenkarten und Briefbögen zu führen und stellen Sie fest, wie respektvoll Sie als Graf oder Herzog plötzlich behandelt werden.

Sie haben die freie Wahl und können Ihren neuen Adelstitel so tragen, wie Sie es wünschen. Das im BGB verankerte Recht auf freie Namenswahl gibt Ihnen diese Möglichkeit. Und da Adelstitel offiziell abgeschafft wurden, kann es auch kein unberechtigtes Führen von Adelstiteln geben. Das würde sich widersprechen. Haben Sie also viel Spaß an zum Beispiel folgenden Formen:

  • Vorname Nachname, Graf von Burghausen
  • Graf Vorname Nachname von Burghausen
  • Graf Vorname von Burghausen
  • Seine Erlauchtheit Vorname Graf von Burghausen
  • Seine Erlauchtheit

Stellvertretend für die weibliche Form (hier „Gräfin“) und die Titelbezeichnungen Ihrer Kinder (hier „Erbgraf, Erbgräfin“). Die genaue Bezeichnung für unsere Adelstitel finden Sie hier: Adelstitel Namen

Unsere Titel können neben oder anstatt des Familiennamens angegeben werden, wir empfehlen dies sogar ausdrücklich, wenn Sie Ihren Adelstitel in den Ausweis eintragen lassen möchten. Wir möchten Sie an dieser Stelle aber darauf aufmerksam machen, dass es sich hier nicht um tatsächliche Adelstitel im Sinne des Wortes handelt. Wenn Sie einen „echten“ Adelstitel erwerben möchten, so bleibt Ihnen neben Heirats- oder Adoptionsanbietern leider nur zu recherchieren, ob in Ihrer Familie früher jemand echten Adels war. Aber wenn dem so wäre, dann wüssten Sie es vermutlich bereits.

Wenn Sie sich entscheiden, einen „echten“ Adelstitel durch Adoption oder Heirat anzunehmen, so sollten Sie bedenken das Sie mit nicht unter 20.000 Euro wegkommen. Allerdings ist die Adoption gegen Geld, also die gekaufte Adoption, in Deutschland sittenwidrig und illegal. Daher ist noch lange nicht sicher, ob ein Familiengericht einer Adoption zustimmt. Im schlimmsten Fall ist Ihr Geld einfach weg. Heiraten für Geld ist hingegen erlaubt. Wenn Sie also den Träger eines adligen Namens heiraten möchten, so steht dem gesetzlich soweit nichts im Wege.